mit bummelboot ins abendrot

Tag 12. Wir verbringen den halben Tag im Bus und erreichen am Nachmittag Kasane am Chobe River. Die Reisebeschreibung für den Tag verrät: „Mit dem Speedboat brausen wir mit Blick auf den Nationalpark über den Chobe River. Am Ufer drängelt sich eine Elefantenherde, bis es zu eng wird und einige von ihnen auf die andere Flussseite schwimmen. Hoffentlich rammen sie uns nicht! Gleich darauf ziehen Augen, die in der Sonne blinzeln, unsere Aufmerksamkeit auf sich: Hippos vergnügen sich mit der ganzen Familie im Wasser.“ Haha, unser Speedboat hat eher die Geschwindigkeit eines Rollators! Wir brausen also nicht über den Chobe, sondern tuckern im Spielstraßen-Tempo gemächlich dahin. Allerdings stehen die angekündigten Tiere wie bestellt auf ihrem Posten!!

Wie bei einer Casting-Show tritt ein Tier nach dem nächsten hervor, präsentiert sich von seiner Schokoladenseite und lässt sich geduldig von uns Sensations-Touristen ablichten. Wer über eine Zoom-Funktion verfügt, ist klar im Vorteil – denn es geht mit allerlei bunten Vögelchen wie kingfisher, lilac breasted roller oder bee eater los. Jeder fängt mal klein an.

Der kingfisher (Eisvogel) auf seinem Beobachterposten

Der kingfisher (Eisvogel) auf seinem Beobachterposten

Hier sitzt ein lilac breasted roller (Gabelracke) im Baum.

Hier sitzt ein lilac breasted roller (Gabelracke) im Baum.

Der hinterlistige bee eater (Bienenfresser) hält Ausschau nach dem Hauptgang.

Der hinterlistige bee eater (Bienenfresser) hält Ausschau nach dem Hauptgang.

Danach bekommen wir ein spektakuläres Schauspiel geboten: Die bee eater turnen in Formation und stürzen sich schließlich wild auf einen bedauernswerten Waran.

Erst mal kabbeln die beiden bee eater miteinander.

Erst mal kabbeln die beiden bee eater miteinander.

Dann verlagern die bee eater ihre Freudentänzchen in die Luft.

Dann verlagern die bee eater ihre Freudentänzchen in die Luft.

Wie so oft im Leben zieht einer den kürzeren. Der andere macht sich vom Acker.

Wie so oft im Leben zieht einer den kürzeren. Der andere macht sich vom Acker.

Lagecheck. Den heran nahenden Waran hat der bee eater längst entdeckt.

Lagecheck. Den heran nahenden Waran hat der bee eater längst entdeckt.

Angriffs-Formation

Angriffs-Formation

Und schwupp - stürzen sich die Vögel auf den friedfertigen Waran.

Und schwupp – stürzen sich die Vögel auf den friedfertigen Waran.

Dann marschieren größere Tiere auf: Kudu, Wasserbüffel und – naja, wieder etwas kleiner – ein paar chillende Äffchen.

Stolz thront ein Kudu auf dem Ufer-Hügel.

Stolz thront ein Kudu auf dem Ufer-Hügel.

Endlich! Wir sehen unseren ersten Wasserbüffel!

Endlich! Wir sehen unseren ersten Wasserbüffel!

Die Affen sitzen entspannt an ihrem Chobe-Strand.

Die Affen sitzen entspannt an ihrem Chobe-Strand.

Weiter geht’s! Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Eine Elefantenherde steht am Ufer und bereitet sich seelisch und moralisch auf ein Entspannungsbad vor.

Eine Elefantenherde am Rande der Badewanne

Eine Elefantenherde am Rande der Badewanne

Der Erste traut sich und schreitet mutig voran.

Der Erste traut sich und schreitet mutig voran.

Grauer Riese in der Badewanne

Grauer Riese in der Badewanne

Der Gesichtsausdruck lässt vermuten, dass das Essen schmeckt.

Der Gesichtsausdruck lässt vermuten, dass das Essen schmeckt.

Elefantöser Tourist

Elefantöser Tourist

Während die einen fröhlich planschen, balgen die anderen munter am Ufer.

Während die einen fröhlich planschen, balgen die anderen munter am Ufer.

Elefanten sind trotz ihrer Größe alles andere als rüpelhaft.

Elefanten sind trotz ihrer Größe alles andere als rüpelhaft.

Kaum dass wir mit unserem so genannten Speedboat von den Dickhäutern wegschleichen, taucht neues Getier am Ufer auf, unter anderem ein untertäniger Kudu sowie eine erhabene Giraffe!

Oh - hier wird der tiefe Knicks gnadenlos ignoriert.

Oh – hier wird der tiefe Knicks gnadenlos ignoriert.

Auch eine Giraffe lässt sich am reichlich bevölkerten Ufer blicken.

Auch eine Giraffe lässt sich am reichlich bevölkerten Ufer blicken.

Und dann, wir können es kaum glauben, gelingt uns ein erster Blick auf das gigantische Mundwerk eines Nilpferds, das sich nur wenige Meter von unserem Boot entfernt aufbäumt.

Gut gebrüllt, Löwe! Äh, Nilpferd.

Gut gebrüllt, Löwe! Äh, Nilpferd.

Das wohl mutigste Tier am Chobe ist dieses storchenähnliche Wesen, das unmittelbar im nilpferdlichen Wellness-Gebiet herum stakst.

Sieht aus wie der Klapperstorch, der watet durch die Sümpfe...

Sieht aus wie der Klapperstorch, der watet durch die Sümpfe…

Zum krönenden Abschluss serviert man uns noch einen zauberhaften Sonnenuntergang.

Die Dämmerung taucht die Landschaft in ein angenehmes Licht.

Die Dämmerung taucht die Landschaft in ein angenehmes Licht.

Die Sonne geht langsam schlafen.

Die Sonne geht langsam schlafen.

Die Ruhe auf dem Fluss… schön. Unsere Tour honorieren wir mit einem verzückten Kopfschütteln. Diese unglaubliche Artenvielfalt, wie bestellt. Keine Pausen, keine Langeweile. Kaum ist eine Tierfamilie verschwunden, taucht die nächste auf – perfekt!

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