wachau(f), hier gibt es wein

Am Samstagmorgen heißt es für mich: Wachau(f)! Ich habe mir eine Tagestour in die Wachau gebucht, in das Tal der Donau zwischen Melk und Krems, das seit einigen Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Zurecht.

Ein Schiff bringt mich in die entzückende Landschaft nach Niederösterreich. Nach einem Frühstück an Bord legt die „MS Kaiserin Elisabeth“ gleich am Vormittag einen Zwischenstopp in Tulln ein – hier startet die erste Weinprobe. Ich teste alle drei Sorten und stelle fest: Der Wein meiner alljährlichen Bergsträßer Weinlagenwanderung schmeckt mir besser. Danach geht es weiter nach Krems. In dem kleinen Städtchen steige ich aus und tuckere mit einem Bummelzug in die Weinberge.

Blick auf die Weinberge und die Burgruine Dürnstein

Blick auf die Weinberge und die Burgruine Dürnstein

Das Franzosendenkmal bei Dürnstein erinnert an den Sieg der österreichisch-russischen gegen die napoleonischen Truppen.

Das Franzosendenkmal bei Dürnstein erinnert an den Sieg der österreichisch-russischen gegen die napoleonischen Truppen.

Nach wenigen Minuten erreicht das Bähnchen die „Domäne Wachau“. Auf zur nächsten Weinprobe, höhö. Auch hier gibt es drei Sorten zu verköstigen.

Domäne Wachau - Weingut am Kellerberg

Domäne Wachau – Weingut am Kellerberg

Weinverkostung in der Domäne Wachau

Weinverkostung in der Domäne Wachau

Jetzt bin ich überzeugt: Die Weine der Wachau müssen sich nicht hinter den Weinen der Bergstraße verstecken. Und die Landschaft schon gar nicht…

Domäne Wachau - Weingut am Kellerberg

Domäne Wachau – Weingut am Kellerberg

Domäne Wachau - Weingut am Kellerberg

Domäne Wachau – Weingut am Kellerberg

Domäne Wachau - Weingut am Kellerberg

Domäne Wachau – Weingut am Kellerberg

Domäne Wachau - Weingut am Kellerberg

Domäne Wachau – Weingut am Kellerberg

Blick von der Domäne Wachau zur Burgruine Dürnstein

Blick von der Domäne Wachau zur Burgruine Dürnstein

Die Route führt hoch auf den Loibenberg. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über die Weinfelder.

Komischer Vogel in der Wachau

Komischer Vogel in der Wachau

Blick vom Loibenberg über die Weinfelder auf die Donau

Blick vom Loibenberg über die Weinfelder auf die Donau

Blick vom Loibenberg über die Weinfelder auf die Donau

Blick vom Loibenberg über die Weinfelder auf die Donau

Typisch für die Wachauer Weinlandschaft sind die Steinterrassen an den Bergen. Auf den steilen Terrassen stehen hauptsächlich Grüner Veltliner und Riesling.

Wachauer Terrassenlagen

Wachauer Terrassenlagen

Wachauer Terrassenlagen

Wachauer Terrassenlagen

Von den markanten Terrassenlagen geht es wieder talwärts – bis nach Dürnstein.

Sieht aus, als würden die Häuser im Wein versinken...

Sieht aus, als würden die Häuser im Wein versinken…

Blick auf die Donau in der Wachau

Blick auf die Donau in der Wachau

Blick auf Stift Dürnstein. Der Turm der Stiftskirche mit seiner blau-weißen Färbung gilt als das Wahrzeichen der Wachau.

Blick auf Stift Dürnstein. Der Turm der Stiftskirche mit seiner blau-weißen Färbung gilt als das Wahrzeichen der Wachau.

Blick auf Dürnstein

Blick auf Dürnstein

Am späten Abend setzt mich das Schiff wieder in Wien ab. Abgesehen von der großartigen Landschaft, die ich bei strahlendem Sonnenschein genießen konnte, habe ich auch drei neue Wein-Vokabeln gelernt: „Steinfeder“ nennt man die leichten, duftigen Weine des Weinbaugebietes Wachau. Der Alkoholgehalt ist mit maximal 11,5 Vol.% vergleichsweise niedrig. „Federspiel“ heißen Wachauer Weine im Kabinettbereich mit einem Alkoholgehalt zwischen 11,5 und 12,5 Vol.%. Der stärkste Wein mit 12,5-14,5 Vol.% nennt sich Smaragd. Er zählt zu den besten und wertvollsten Weinen der Wachau, die nur in den sonnigsten Rieden reifen. Der Name geht auf die Smaragdeidechsen zurück, die sich in den Wachauer Weinbergterrassen besonders wohl fühlen – leider habe ich keine davon entdeckt. Aber ein Gräshüpfer tut’s auch…

Ein Grashüpfer zu Gast auf einer Rose

Ein Grashüpfer zu Gast auf einer Rose

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2 Gedanken zu „wachau(f), hier gibt es wein

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