springbock im schlafrock

Tag 4. Wie immer krabbeln wir noch vor Sonnenaufgang aus unseren Schlafsäcken. Gähn. Heute ist Zelt-Abbauen angesagt, wir verlassen Etoscha und ziehen weiter. Damit uns der Abschied nicht so schwer fällt, ist uns noch ein Stopp an einem exklusiven Wasserloch im Nationalpark vergönnt. Schon am frühen Morgen herrscht dort Hochbetrieb. Den Schlafsand noch in den Augen versuchen wir zu zählen, wie viele unterschiedliche Tiere sich zum Frühstück versammelt haben. Eine konkrete Summe errechnen wir nicht, denn immer wieder ziehen Vierbeiner von dannen oder es kommen neue hinzu.

Springböcke eröffnen das Frühstücksbuffet.

Springböcke eröffnen das Frühstücksbuffet.

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ein tag im etoscha

Tag 3. Für den 19. Mai steht der Etoscha-Nationalpark auf dem Programm. Den ganzen Tag im Truck durch die Pampa gondeln? Wird das nicht langweilig? Nein. Immer wieder lassen sich Tiere blicken, die wir am Vortag noch nicht gesehen haben. Neue Landschaften, frische Wasserlöcher. Schon in den Morgenstunden laufen uns Gnu, Hyäne und Zebras vor die Linse.

Gnu am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Gnu am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

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tor zu einer anderen welt

Tag 2. Am Nachmittag erreichen wir den Schlagbaum zum Etoscha-Nationalpark – das Tor zu einer anderen Welt.

Welcome to Etosha National Park

Welcome to Etosha National Park

Peinlich, wenn ich an meine erste Frage denke, die ich dem Guide hier stelle: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir keine Tiere sehen? Er lächelt nur und nickt mir verständnisvoll zu – alles klar. Kaum, dass wir die Pforte zum Nationalpark passiert haben, marschiert rechts von uns eine Giraffe vorbei. Huch. Aufregung im Bus. Alles stürzt auf die rechte Seite – alle Kameras sind auf das arme Tier gerichtet.

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andere länder andere sitten

Von Windhuk aus fahren wir in Richtung Norden zum Etoscha-Nationalpark.

An der Tür einer Bäckerei können wir unsere Route ablesen.

An der Tür einer Bäckerei können wir unsere Route ablesen.

Unterwegs lernen wir, was es heißt, Geschäfte im Busch zu machen. Daran müssen wir uns fortan gewöhnen. Es gibt feste Spielregeln: Mädchen auf die eine Seite der Straße, Jungs auf die andere. Geguckt wird nicht. Das Ungleichgewicht von Männlein und Weiblein formt ein recht drolliges Bild: Links blitzt einem alle paar Meter ein farbiger Punkt entgegen, rechts zeigt sich nur vereinzelt die Rückseite eines Geschäftsmanns.

Auf dem Weg zum Etoscha Nationalpark

Auf dem Weg zum Etoscha-Nationalpark

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aufmerkamkeitsschwaches windhuk

Tag 1. Intuitiv haben wir wohl die richtige Maschine erwischt, und so landen wir zwei Stunden später in Windhuk. Wir setzen die geschwollenen Füße auf afrikanischen Boden und recken unsere zerknitterten Gesichter in Richtung afrikanischer Sonne. Am Flughafen von Windhuk trifft die Reisegruppe erstmals komplett aufeinander: 21 reisewütige Menschen, die laut Katalog 20 bis 35 Lebensjahre hinter sich haben. Vorsichtiges Beschnuppern. Die Bilanz: zwei Pärchen, drei Männer – und der Rest Frauen. Hauptsache, kein Zickenterror. Von 20 bis Mitte 40 ist alles dabei.

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