freefall tower: aaaaaah!

Lange habe ich eine Blog-Pause eingelegt, aber ein Erlebnis vom letzten Wochenende verlangt danach, verbal nachgestellt zu werden. Es ist kein Trauma, nein, es ist eine Erfahrung. Ich reise gedanklich zurück in den Prater nach Wien. Hier steht unter anderem das welthöchste Kettenkarussell – immer eine Runde wert. Schnell ist der Chip gekauft, schnell sitze ich in dem vertrauten kleinen Sesselchen mit dem klappernden Bügel. Und wenige Sekunden später dreht sich alles im Kreis. Es ist toll, sich in 117 Metern Höhe den Wind um die Nase wehen zu lassen. Die Aussicht ist fantastisch – zumindest wenn einem nicht die ganze Zeit die Haare quer durchs Gesicht fliegen. Es kribbelt leicht im Magen. Dieses Karussell ist toll. Man fühlt sich wieder wie ein Kind, nur mutiger.

Mut. Mut ist das Stichwort für diesen Tag. Am „Freefall Tower“ bleibt mein Schwesterchen – nennen wir sie Wien entsprechend einfach „Sissi“ – gebannt stehen. Ein Strahlen in ihrem Gesicht. Meines fällt vor Schreck zusammen. Bitte nicht! Niemals. Auf keinen Fall steige ich in dieses Ding. Achtzig Meter hoch. Nein. Fallschirmspringen aus 4.000 Metern ist okay, da hab ich wenigstens einen Schirm, aber diese rasante Kiste? Nicht mit mir. Allein beim Zusehen wird mir schlecht. Ich reiche Sissi großzügig fünf Euro, damit sie einsteigen kann. Ich halte gerne ihre Jacke, ich mache Fotos von ihr, gar kein Problem. Alleine möchte sie nicht. Wenn, dann nur mit mir. Mit mir? Niemals. Nein, nein und nochmals nein. Wie festgewurzelt stehen wir am Tower – bis mich der „Bitte bitte bitte“-Blick der kleinen Sissi erweicht.

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meine sechs spektakulärsten abenteuer

Um die Schreiblust wieder zu aktivieren und die Kreativität wachzukitzeln, wühle ich heute mal in meiner Fotosammlung und präsentiere: meine sechs spektakulärsten Abenteuer, die ich bisher erleben durfte.

Platz 1: Fallschirmspringen in Wanaka (Neuseeland)

In 4.000 Metern Höhe steige ich aus einem Flugzeug aus. Mit mir, ein Fallschirm.

In 4.000 Metern Höhe steige ich aus einem Flugzeug aus. Mit mir, ein Fallschirm.

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am seidenen faden

Gegen 9 Uhr brechen die große Anja und ich in Lake Tekapo auf, um weiter nach Wanaka zu fahren. Die rund dreistündige Tour führt uns durch eine herrliche Landschaft: schneebedeckte Berge, blaue Seen, saftige Wiesen – und natürlich dürfen auch die obligatorischen Schafherden nicht fehlen. Zehn Kilometer vor Wanaka bäumt sich ein kleiner Flughafen vor uns auf: „Airport Wanaka“. Als wir die Aufschrift „Skydiving“ erblicken, beschließen wir spontan, kurz rauszufahren und uns Informationen zu holen. Noch mal zum Mitschreiben: INFORMATIONEN HOLEN, ist der Plan. Eine halbe Stunde später sitzen wir im Flieger. Weiterlesen