wachau(f), hier gibt es wein

Am Samstagmorgen heißt es für mich: Wachau(f)! Ich habe mir eine Tagestour in die Wachau gebucht, in das Tal der Donau zwischen Melk und Krems, das seit einigen Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Zurecht.

Ein Schiff bringt mich in die entzückende Landschaft nach Niederösterreich. Nach einem Frühstück an Bord legt die „MS Kaiserin Elisabeth“ gleich am Vormittag einen Zwischenstopp in Tulln ein – hier startet die erste Weinprobe. Ich teste alle drei Sorten und stelle fest: Der Wein meiner alljährlichen Bergsträßer Weinlagenwanderung schmeckt mir besser. Danach geht es weiter nach Krems. In dem kleinen Städtchen steige ich aus und tuckere mit einem Bummelzug in die Weinberge.

Blick auf die Weinberge und die Burgruine Dürnstein

Blick auf die Weinberge und die Burgruine Dürnstein

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sunny @nti-stress-tag

Tick tack. Tick tack. Ring! Zeit für einen Anti-Stress-Tag! In ähnlicher Besetzung wie damals im „kulinarischen koblenz“ starten wir diesmal zu viert in ein buntes Entspannungsprogramm unter freiem Himmel. Der Weg führt uns in eine eher unbekannte Rhein-Metropole, in der einer der geheimsten Geheimtipps Deutschlands blubbert: der Geysir Andernach. Mit bis zu 60 Metern ist er – man höre und staune – der höchste Kaltwassergeysir der Welt!

Das Geysir-Schiff "Namedy" bringt die Heerscharen an Sensations-Touristen zum zwei Kilometer entfernten Geysir.

Das Geysir-Schiff „Namedy“ bringt die Heerscharen an Sensations-Touristen zum zwei Kilometer entfernten Geysir.

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schau mir in den rachen, kleines

Am Nachmittag brechen wir zu einer gemütlichen Sunset Cruise auf dem Chobe River auf. Wir haben viel vor – denn außer uns tollkühnen Touristen erklimmt noch etwas anderes das überraschend große Boot: unsere prall gefüllte Kühlbox! Ein Promille-Vorrat, der wohl selbst eingefleischte Barkeeper in Atemstillstand versetzt. Unser frisch beladenes Party-Boot legt ab und es dauert gar nicht lange, da knallen nicht nur die Korken, sondern es klicken auch die Auslöser; über Tier-Armut am und im Chobe können wir uns nicht beschweren!

Elefanten im Sommerurlaub

Elefanten im Sommerurlaub

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mit bummelboot ins abendrot

Tag 12. Wir verbringen den halben Tag im Bus und erreichen am Nachmittag Kasane am Chobe River. Die Reisebeschreibung für den Tag verrät: „Mit dem Speedboat brausen wir mit Blick auf den Nationalpark über den Chobe River. Am Ufer drängelt sich eine Elefantenherde, bis es zu eng wird und einige von ihnen auf die andere Flussseite schwimmen. Hoffentlich rammen sie uns nicht! Gleich darauf ziehen Augen, die in der Sonne blinzeln, unsere Aufmerksamkeit auf sich: Hippos vergnügen sich mit der ganzen Familie im Wasser.“ Haha, unser Speedboat hat eher die Geschwindigkeit eines Rollators! Wir brausen also nicht über den Chobe, sondern tuckern im Spielstraßen-Tempo gemächlich dahin. Allerdings stehen die angekündigten Tiere wie bestellt auf ihrem Posten!!

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irgendwo im nirgendwo

Tag 9. Mit verknittertem Gesicht und müden Äuglein werden wir am frühen Morgen zu Höchstleistungen gepeitscht. Es heißt Packen. Packen mit Verstand. Wir reisen für drei Tage in die Wildnis. Für alles, das wir vergessen, gibt es keinen Ersatz. Akribisch schmeißt jeder seine Sachen auf einen Haufen: Zelt, Matratze, Schlafsack, einen Rucksack und die opulenten Wasserkanister. Am Ende haben wir einen gigantischen Berg an Krempel, und wir brechen in hysterisches Gelächter aus, als wir sehen, welches Wägelchen uns abholt. Wie sollen wir darauf alles verstauen?!

Auf dieses Wägelchen muss Gepäck von mehr als 20 Leuten für drei Tage!

Auf dieses Wägelchen muss Gepäck von mehr als 20 Leuten für drei Tage!

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austernzucht in walfischbucht

Tag 6. Statt auf staubigem Untergrund schlagen wir unsere müden Äuglein diesmal in den weichen Betten des Dunedin Star auf. Der Wunsch nach Ausschlafen – Fehlanzeige. Pünktlich 7 Uhr sitzen wir schon frisch geduscht, gekämmt und partiell geföhnt beim Frühstück und witzeln über die Trägheit des Küchenpersonals bei der Zubereitung zweier verfügbarer Menüs. Wasser für Kaffee und Tee werden möglicherweise aus kilometerweit entfernten Brunnen geholt…

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im anflug auf hongkong

Sonntagabend 17:55 Uhr hebt ein voll beladener Lufthansa Airbus – inklusive mir – von Frankfurt nach Hong Kong ab: 5.688 Kilometer. Mit einem landestypischen Abendessen stimmt sich mein Magen auf die Reise ein: Hirschgulasch, Rotkraut (auch als Blaukraut oder Rotkohl bekannt) und Spätzle. Von meinem Fensterplatz aus habe ich eine vorzügliche Sicht auf den Wolkenteppich. Weniger erfreulich hingegen ist die Geruchswolke vom Schweißfuß meines am Gang sitzenden Nachbarn, die mir in die Nase kriecht. Weiterlesen