ein tag in oppenheim

Es geht doch nichts über einen Feiertag mitten in der Woche! Fronleichnam nutze ich für einen Ausflug ins überraschend schöne Oppenheim, ein kleines Nest weniger als 50 Kilometer von Darmstadt entfernt. Eine Fahrt mit der Rheinfähre Nierstein / Kornsand
kostet nicht viel, steigert aber das Urlaubsfeeling enorm. Schon aus der Ferne prangen einem die Oppenheimer Touristenattraktionen entgegen: (1) die Weinberge, (2) die Ruine Landskron und (3) die Katharinenkirche, die – so sagt man – bedeutendste gotische Kirche am Rhein zwischen Köln und Straßburg, die Oppenheim den Zusatz „Stadt der Gotik“ bescherte.

Die Katharinenkirche in Oppenheim

Die Katharinenkirche in Oppenheim

Im Inneren der Katharinenkirche in Oppenheim

Im Inneren der Katharinenkirche in Oppenheim

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ein tag in cochem

Sich bei schönem Wetter einfach ins Auto setzen und an einen Ort fahren, an dem man noch nicht gewesen ist – so lande ich in Cochem, einer 5.000-Seelen-Gemeinde an der Mosel. Offensichtlich beliebt bei Touristen, Menschen jenseits der Sechzig. Ich senke den Altersdurchschnitt, minimal – sammle aber maximale Eindrücke von der Stadt.

Reichsburg Cochem

Reichsburg Cochem

Reichsburg Cochem

Damit jeder weiß, wo links und rechts ist, sind auf der Reichsburg Cochem die beiden Buchstaben angeschlagen.

Blick von der Reichsburg Cochem auf die Mosel

Blick von der Reichsburg Cochem auf die Mosel

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ein tag frei, slowakei

Der 1. November ist in Wien ein Feiertag (juhu), und so nutze ich die Gelegenheit für einen Ausflug in ein Land, das bisher Neuland für mich ist: die Slowakei. Für nur zwölf Euro buche ich mir ein Busticket von Wien nach Bratislava – für Hin- und Rückfahrt ein unschlagbarer Preis. Es sind zirka 65 Kilometer, das Wetter ist wie gemacht für einen Stadtbummel durch die slowakische Hauptstadt.

Herbststimmung auf dem Weg in die Altstadt von Bratislava

Herbststimmung auf dem Weg in die Altstadt von Bratislava

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wachau(f), hier gibt es wein

Am Samstagmorgen heißt es für mich: Wachau(f)! Ich habe mir eine Tagestour in die Wachau gebucht, in das Tal der Donau zwischen Melk und Krems, das seit einigen Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Zurecht.

Ein Schiff bringt mich in die entzückende Landschaft nach Niederösterreich. Nach einem Frühstück an Bord legt die „MS Kaiserin Elisabeth“ gleich am Vormittag einen Zwischenstopp in Tulln ein – hier startet die erste Weinprobe. Ich teste alle drei Sorten und stelle fest: Der Wein meiner alljährlichen Bergsträßer Weinlagenwanderung schmeckt mir besser. Danach geht es weiter nach Krems. In dem kleinen Städtchen steige ich aus und tuckere mit einem Bummelzug in die Weinberge.

Blick auf die Weinberge und die Burgruine Dürnstein

Blick auf die Weinberge und die Burgruine Dürnstein

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sunny @nti-stress-tag

Tick tack. Tick tack. Ring! Zeit für einen Anti-Stress-Tag! In ähnlicher Besetzung wie damals im „kulinarischen koblenz“ starten wir diesmal zu viert in ein buntes Entspannungsprogramm unter freiem Himmel. Der Weg führt uns in eine eher unbekannte Rhein-Metropole, in der einer der geheimsten Geheimtipps Deutschlands blubbert: der Geysir Andernach. Mit bis zu 60 Metern ist er – man höre und staune – der höchste Kaltwassergeysir der Welt!

Das Geysir-Schiff "Namedy" bringt die Heerscharen an Sensations-Touristen zum zwei Kilometer entfernten Geysir.

Das Geysir-Schiff „Namedy“ bringt die Heerscharen an Sensations-Touristen zum zwei Kilometer entfernten Geysir.

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kulinarisches koblenz

Meine Mission des 19.11.2011: die Erkundung der Stadt Koblenz – zusammen mit zwei kollegialen Jägern und Sammlern. Zielsicher steuerten wir auf die Stadtmitte zu, fanden uns jedoch aufgrund einer verpassten Abfahrt nicht im Stadtkern, sondern unterhalb einer Burg wieder, die wir kurzerhand als neues Ziel definierten. Brav folgten wir der Beschilderung „Festung“, doch unsere Reise endete unverhofft an einer Vollsperrscheibe. Davor blieben wir stehen und zückten ohne vorherige Entscheidungsmatrix die Smartphones, um spontan einen Plan B auszuarbeiten. Als wir wieder aufblickten, schauten wir direkt in die Augen von Freund und Helfer, die wie aus dem Nichts in ihrem blauen Mobil auftauchten. Weiterlesen