miez, miez – katzencafé in wien

Wer Wien kennt, kennt auch das Wort Kaffeehauskultur. In der Blumenstockgasse entdecke ich eine verrückte Ausprägung dieser – denn hier gibt es Österreichs erstes Katzenkaffeehaus, das Café Neko. Neko ist das japanische Wort für Katze. Aber nein, hier kauft man nicht die Katze im Sack und es kommen auch keine Katzen auf den Tisch, sondern hier flanieren neben den Kellnerinnen auch miauende Vierbeiner durchs Café. Was für mich seltsam klingt, ist einer von vielen Trends, der von Japan gen Westen schwappte. Bis nach Wien.

Die japanischen Wurzeln spiegeln sich auch in der Speise-/Getränkekarte wider: Begriffe wie „Japanischer Grüntee“, „Hausgemachte Kuchen“ und „Säfte von österreichischen Bauern“ sind für Menschen mit Japanisch-Kenntnissen auch in Landessprache verschlüsselt. Ebenfalls auf der Karte angepriesen sind die fünf Stubentiger, die hier – zumindest in der Theorie – residieren.

Auf der Karte des Café Neko finden sich nicht nur Getränke, sondern auch die Stubentiger des Hauses.

Auf der Karte des Café Neko finden sich nicht nur Getränke, sondern auch die Stubentiger des Hauses.

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