ungeduscht und tour verpfuscht

Tag 11. Noch vor Sonnenaufgang versammeln wir uns zum Okavangodelta-Abschiedsspaziergang. Mit müden Äuglein marschieren wir zu einer Bucht, in der die Einheimischen ein Nilpferd vermuten. Gespannt stehen wir auf der Lauer. Und dann – für den Hauch einer Sekunde – lugt ein braunes Stückchen aus dem Wasser: könnte durchaus ein Nilpferd sein. Immer wieder äugt es millimeterweise heraus, verzieht sich beim Anblick der Touristengruppe jedoch sofort wieder in sein Badezimmer. Es bockt. Ein gescheites Foto können wir uns abschminken. Cut – and go.

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fango im okavango

Tag 10. Die erste Busch-Nacht haben wir unverletzt überstanden. Keines unserer Zelte ist nachts von einem Elefanten platt gelatscht und keiner der nächtlichen Toilettengänger bzw. Erdloch-Geschäftemacher von einem Wildtier überrascht oder angeknabbert worden. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir zu einem ausgedehnten bush walk auf – ohne Frühstück im Magen. Das einzige, das wir uns einverleiben können, sind Instant Kaffee und harte Kekse. Auf den Okavango-Kaffee verzichte ich, der Keks verschwindet als Not-Ration in meiner Hosentasche. Eine weise Entscheidung.

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irgendwo im nirgendwo

Tag 9. Mit verknittertem Gesicht und müden Äuglein werden wir am frühen Morgen zu Höchstleistungen gepeitscht. Es heißt Packen. Packen mit Verstand. Wir reisen für drei Tage in die Wildnis. Für alles, das wir vergessen, gibt es keinen Ersatz. Akribisch schmeißt jeder seine Sachen auf einen Haufen: Zelt, Matratze, Schlafsack, einen Rucksack und die opulenten Wasserkanister. Am Ende haben wir einen gigantischen Berg an Krempel, und wir brechen in hysterisches Gelächter aus, als wir sehen, welches Wägelchen uns abholt. Wie sollen wir darauf alles verstauen?!

Auf dieses Wägelchen muss Gepäck von mehr als 20 Leuten für drei Tage!

Auf dieses Wägelchen muss Gepäck von mehr als 20 Leuten für drei Tage!

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