schau mir in den rachen, kleines

Am Nachmittag brechen wir zu einer gemütlichen Sunset Cruise auf dem Chobe River auf. Wir haben viel vor – denn außer uns tollkühnen Touristen erklimmt noch etwas anderes das überraschend große Boot: unsere prall gefüllte Kühlbox! Ein Promille-Vorrat, der wohl selbst eingefleischte Barkeeper in Atemstillstand versetzt. Unser frisch beladenes Party-Boot legt ab und es dauert gar nicht lange, da knallen nicht nur die Korken, sondern es klicken auch die Auslöser; über Tier-Armut am und im Chobe können wir uns nicht beschweren!

Elefanten im Sommerurlaub

Elefanten im Sommerurlaub

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afrikanische eiszapfen

Tag 13. Wir haben Urlaub – das kann man sich bei dieser Reise nicht oft genug einflüstern. Morgens halb sechs sitzen wir in einem offenen Allradfahrzeug. „Game Drive“ heißt das fakultative Event für heute, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wer will schon ausschlafen?! Vor allem im Urlaub – pah. Nach etwa 20-minütigem Fahrtwind, der einem die Gesichtszüge lähmt, passieren wir ein Tor mit der Aufschrift „Chobe National Park“. Es ist der tierische Laufsteg vom Vortag, den wir nun nicht vom Wasser aus begutachten, sondern diesmal fahren wir direkt hindurch. Unser Ziel? Dasselbe wie immer: Tiere sehen!

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woman on the moon

Immer noch Tag 6. Nach der feuchtfröhlichen Ausfahrt in die Walfischbucht (ohne Walfisch) ist der Tag noch lange nicht zu Ende. Vom Hafen aus werden wir in die Stadt chauffiert und navigieren uns eigenständig zurück in unsere Pension. Swakopmund ist glücklicherweise ausreichend groß, um ein Foto-Fachgeschäft zu beherbergen, in dem ich dem Genörgel meiner Kamera stattgebe und ihr eine neue Speicherkarte spendiere. Außerdem wandert ein wohltuendes Blätterteigstückchen einer deutschen Bäckerei in meinen Magen, um das nach-austerliche Durcheinander wieder aufzulösen.

Am Unterschlupf zersplittert die Reisegruppe in überraschend viele Einzelelemente, da der Nachmittag für individuelle Aktivitäten zur Verfügung steht. Ein Großteil bricht zu einer Quad-Tour durch die Sanddünen der Namib auf, andere bummeln auf einer „Township-Tour“ durch die Stadt, wieder andere postieren sich auf dem Rücken von Pferden, um die Gegend zu erkunden – und ich starte zusammen mit meiner Zeltkumpanin in die viel versprechende „Mondlandschaft“.

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springbock im schlafrock

Tag 4. Wie immer krabbeln wir noch vor Sonnenaufgang aus unseren Schlafsäcken. Gähn. Heute ist Zelt-Abbauen angesagt, wir verlassen Etoscha und ziehen weiter. Damit uns der Abschied nicht so schwer fällt, ist uns noch ein Stopp an einem exklusiven Wasserloch im Nationalpark vergönnt. Schon am frühen Morgen herrscht dort Hochbetrieb. Den Schlafsand noch in den Augen versuchen wir zu zählen, wie viele unterschiedliche Tiere sich zum Frühstück versammelt haben. Eine konkrete Summe errechnen wir nicht, denn immer wieder ziehen Vierbeiner von dannen oder es kommen neue hinzu.

Springböcke eröffnen das Frühstücksbuffet.

Springböcke eröffnen das Frühstücksbuffet.

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ein tag im etoscha

Tag 3. Für den 19. Mai steht der Etoscha-Nationalpark auf dem Programm. Den ganzen Tag im Truck durch die Pampa gondeln? Wird das nicht langweilig? Nein. Immer wieder lassen sich Tiere blicken, die wir am Vortag noch nicht gesehen haben. Neue Landschaften, frische Wasserlöcher. Schon in den Morgenstunden laufen uns Gnu, Hyäne und Zebras vor die Linse.

Gnu am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Gnu am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

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tor zu einer anderen welt

Tag 2. Am Nachmittag erreichen wir den Schlagbaum zum Etoscha-Nationalpark – das Tor zu einer anderen Welt.

Welcome to Etosha National Park

Welcome to Etosha National Park

Peinlich, wenn ich an meine erste Frage denke, die ich dem Guide hier stelle: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir keine Tiere sehen? Er lächelt nur und nickt mir verständnisvoll zu – alles klar. Kaum, dass wir die Pforte zum Nationalpark passiert haben, marschiert rechts von uns eine Giraffe vorbei. Huch. Aufregung im Bus. Alles stürzt auf die rechte Seite – alle Kameras sind auf das arme Tier gerichtet.

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andere länder andere sitten

Von Windhuk aus fahren wir in Richtung Norden zum Etoscha-Nationalpark.

An der Tür einer Bäckerei können wir unsere Route ablesen.

An der Tür einer Bäckerei können wir unsere Route ablesen.

Unterwegs lernen wir, was es heißt, Geschäfte im Busch zu machen. Daran müssen wir uns fortan gewöhnen. Es gibt feste Spielregeln: Mädchen auf die eine Seite der Straße, Jungs auf die andere. Geguckt wird nicht. Das Ungleichgewicht von Männlein und Weiblein formt ein recht drolliges Bild: Links blitzt einem alle paar Meter ein farbiger Punkt entgegen, rechts zeigt sich nur vereinzelt die Rückseite eines Geschäftsmanns.

Auf dem Weg zum Etoscha Nationalpark

Auf dem Weg zum Etoscha-Nationalpark

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