meine sechs spektakulärsten abenteuer

Um die Schreiblust wieder zu aktivieren und die Kreativität wachzukitzeln, wühle ich heute mal in meiner Fotosammlung und präsentiere: meine sechs spektakulärsten Abenteuer, die ich bisher erleben durfte.

Platz 1: Fallschirmspringen in Wanaka (Neuseeland)

In 4.000 Metern Höhe steige ich aus einem Flugzeug aus. Mit mir, ein Fallschirm.

In 4.000 Metern Höhe steige ich aus einem Flugzeug aus. Mit mir, ein Fallschirm.

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ungeduscht und tour verpfuscht

Tag 11. Noch vor Sonnenaufgang versammeln wir uns zum Okavangodelta-Abschiedsspaziergang. Mit müden Äuglein marschieren wir zu einer Bucht, in der die Einheimischen ein Nilpferd vermuten. Gespannt stehen wir auf der Lauer. Und dann – für den Hauch einer Sekunde – lugt ein braunes Stückchen aus dem Wasser: könnte durchaus ein Nilpferd sein. Immer wieder äugt es millimeterweise heraus, verzieht sich beim Anblick der Touristengruppe jedoch sofort wieder in sein Badezimmer. Es bockt. Ein gescheites Foto können wir uns abschminken. Cut – and go.

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fango im okavango

Tag 10. Die erste Busch-Nacht haben wir unverletzt überstanden. Keines unserer Zelte ist nachts von einem Elefanten platt gelatscht und keiner der nächtlichen Toilettengänger bzw. Erdloch-Geschäftemacher von einem Wildtier überrascht oder angeknabbert worden. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir zu einem ausgedehnten bush walk auf – ohne Frühstück im Magen. Das einzige, das wir uns einverleiben können, sind Instant Kaffee und harte Kekse. Auf den Okavango-Kaffee verzichte ich, der Keks verschwindet als Not-Ration in meiner Hosentasche. Eine weise Entscheidung.

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bush walk ohne bush talk

Nach sagenhaften drei Stunden Freizeit sind wir regelrecht erleichtert, als wir wieder beschäftigt und bespaßt werden: Unsere erste Busch-Wanderung steht an – mit dem Ziel, wilde Tiere aufzuspüren. Damit das gelingt, werden wir in vier Grüppchen eingeteilt, mit jeweils einem Ortskundigen ausgestattet und mit den Spielregeln vertraut gemacht.

  1. Touristenhaut wird in Tarnfarben gehüllt. Wer knallrot trägt, darf sich umziehen.
  2. Still sein, es wird LEISE durch den Busch geschlichen.
  3. Es wird brav im Gänsemarsch gelaufen, nicht wild durcheinander. So sind wir für Tiere nur „Eins“ statt „Viele“.
  4. Alles hört auf die Kommandos des Gruppenführers.

Alles klar. Die Gruppen strömen in alle Richtungen aus. Mit einem simplen Wanderstock bewaffnet spaziert der Führer eines Touristenrudels, nennen wir ihn „Guide“, vornweg, wir Camping-Urlauber marschieren gespannt hinterher.

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irgendwo im nirgendwo

Tag 9. Mit verknittertem Gesicht und müden Äuglein werden wir am frühen Morgen zu Höchstleistungen gepeitscht. Es heißt Packen. Packen mit Verstand. Wir reisen für drei Tage in die Wildnis. Für alles, das wir vergessen, gibt es keinen Ersatz. Akribisch schmeißt jeder seine Sachen auf einen Haufen: Zelt, Matratze, Schlafsack, einen Rucksack und die opulenten Wasserkanister. Am Ende haben wir einen gigantischen Berg an Krempel, und wir brechen in hysterisches Gelächter aus, als wir sehen, welches Wägelchen uns abholt. Wie sollen wir darauf alles verstauen?!

Auf dieses Wägelchen muss Gepäck von mehr als 20 Leuten für drei Tage!

Auf dieses Wägelchen muss Gepäck von mehr als 20 Leuten für drei Tage!

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in the air tonight

Tag 8. Noch immer sitzt uns ein bisschen Rest-Stress vom gestrigen, gnadenlosen Transfertag in den Knochen, aber wir kriechen regelrecht euphorisch zu früher Stunde aus unseren Schlafsäcken. Botswana wartet auf uns! Doch bevor wir aufbrechen und Namibia verlassen, dringt uns eine Mischung aus Schnurren, Knurren und Schnauben ins Ohr: unser erster (und einziger) Leopard!

"Tornado", unsere Leoparden-Dame im Camp

„Tornado“, unsere Leoparden-Dame im Camp

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