ein tag in worms

Auch bei nicht vorhandenem Sonnenschein kann man die Nibelungen- und Lutherstadt Worms vorzüglich erkunden – allerdings hat man sehr früh am Abend das Gefühl, dass hier die Bordsteine hochgeklappt werden: viele Restaurants sind geschlossen, die Straßen sind leer. Worms macht einen recht alten Eindruck (logisch, stammt die Stadt doch aus dem 6./7. Jahrhundert), doch auch ihre Bewohner und Gäste sind nicht gerade aus dem jüngsten Holz geschnitzt – aber das kennen wir ja schon von einem der letzten Ausflüge nach Cochem an der Mosel

Eines der bekanntesten Wahrzeichen in Worms ist zweifelsohne der „Dom St. Peter zu Worms“. Neben den Domen in Speyer und Mainz ist er der kleinste der drei rheinischen Kaiserdome, aber deshalb nicht minder schön.

Wormser Dom St. Peter

Wormser Dom St. Peter

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ein tag in oppenheim

Es geht doch nichts über einen Feiertag mitten in der Woche! Fronleichnam nutze ich für einen Ausflug ins überraschend schöne Oppenheim, ein kleines Nest weniger als 50 Kilometer von Darmstadt entfernt. Eine Fahrt mit der Rheinfähre Nierstein / Kornsand
kostet nicht viel, steigert aber das Urlaubsfeeling enorm. Schon aus der Ferne prangen einem die Oppenheimer Touristenattraktionen entgegen: (1) die Weinberge, (2) die Ruine Landskron und (3) die Katharinenkirche, die – so sagt man – bedeutendste gotische Kirche am Rhein zwischen Köln und Straßburg, die Oppenheim den Zusatz „Stadt der Gotik“ bescherte.

Die Katharinenkirche in Oppenheim

Die Katharinenkirche in Oppenheim

Im Inneren der Katharinenkirche in Oppenheim

Im Inneren der Katharinenkirche in Oppenheim

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ein tag in cochem

Sich bei schönem Wetter einfach ins Auto setzen und an einen Ort fahren, an dem man noch nicht gewesen ist – so lande ich in Cochem, einer 5.000-Seelen-Gemeinde an der Mosel. Offensichtlich beliebt bei Touristen, Menschen jenseits der Sechzig. Ich senke den Altersdurchschnitt, minimal – sammle aber maximale Eindrücke von der Stadt.

Reichsburg Cochem

Reichsburg Cochem

Reichsburg Cochem

Damit jeder weiß, wo links und rechts ist, sind auf der Reichsburg Cochem die beiden Buchstaben angeschlagen.

Blick von der Reichsburg Cochem auf die Mosel

Blick von der Reichsburg Cochem auf die Mosel

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woman on the moon

Immer noch Tag 6. Nach der feuchtfröhlichen Ausfahrt in die Walfischbucht (ohne Walfisch) ist der Tag noch lange nicht zu Ende. Vom Hafen aus werden wir in die Stadt chauffiert und navigieren uns eigenständig zurück in unsere Pension. Swakopmund ist glücklicherweise ausreichend groß, um ein Foto-Fachgeschäft zu beherbergen, in dem ich dem Genörgel meiner Kamera stattgebe und ihr eine neue Speicherkarte spendiere. Außerdem wandert ein wohltuendes Blätterteigstückchen einer deutschen Bäckerei in meinen Magen, um das nach-austerliche Durcheinander wieder aufzulösen.

Am Unterschlupf zersplittert die Reisegruppe in überraschend viele Einzelelemente, da der Nachmittag für individuelle Aktivitäten zur Verfügung steht. Ein Großteil bricht zu einer Quad-Tour durch die Sanddünen der Namib auf, andere bummeln auf einer „Township-Tour“ durch die Stadt, wieder andere postieren sich auf dem Rücken von Pferden, um die Gegend zu erkunden – und ich starte zusammen mit meiner Zeltkumpanin in die viel versprechende „Mondlandschaft“.

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aufmerkamkeitsschwaches windhuk

Tag 1. Intuitiv haben wir wohl die richtige Maschine erwischt, und so landen wir zwei Stunden später in Windhuk. Wir setzen die geschwollenen Füße auf afrikanischen Boden und recken unsere zerknitterten Gesichter in Richtung afrikanischer Sonne. Am Flughafen von Windhuk trifft die Reisegruppe erstmals komplett aufeinander: 21 reisewütige Menschen, die laut Katalog 20 bis 35 Lebensjahre hinter sich haben. Vorsichtiges Beschnuppern. Die Bilanz: zwei Pärchen, drei Männer – und der Rest Frauen. Hauptsache, kein Zickenterror. Von 20 bis Mitte 40 ist alles dabei.

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münster

Münster gehört zu den Städten, für die ich erst mal Tante Google nach den Koordinaten befragen muss. In Westfalen kommt sie zum Vorschein und entpuppt sich als Studentenstadt, Pflastersteinstadt und vor allem – Fahrradstadt! An jeder Ecke muss man aufpassen, dass man nicht vom Zweirad umgesenst wird.

Prinzipalmarkt mit Lambertikirche

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