naturhistorisches museum wien

Zugegeben, ich bin nicht wirklich ein Museumstyp, aber das Naturhistorische Museum in Wien ist eines der Museen, das ich unbedingt sehen wollte und eines der schönsten, das ich je gesehen habe. Mit seinen sagenhaften 30 Millionen Sammlungsobjekten ist es eines der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Museen weltweit und eines der größten Museen in ganz Österreich. Hier findet man alles, das man sich an Tieren vorstellen kann – alles. Auch Tiere, die man gar nicht sehen will. Ich sag nur: Spinnen. Iiiieh!

Schon von außen ist das Naturhistorische Museum ein wahres Prachtstück.

Naturhistorisches Museum Wien

Naturhistorisches Museum Wien

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schau mir in den rachen, kleines

Am Nachmittag brechen wir zu einer gemütlichen Sunset Cruise auf dem Chobe River auf. Wir haben viel vor – denn außer uns tollkühnen Touristen erklimmt noch etwas anderes das überraschend große Boot: unsere prall gefüllte Kühlbox! Ein Promille-Vorrat, der wohl selbst eingefleischte Barkeeper in Atemstillstand versetzt. Unser frisch beladenes Party-Boot legt ab und es dauert gar nicht lange, da knallen nicht nur die Korken, sondern es klicken auch die Auslöser; über Tier-Armut am und im Chobe können wir uns nicht beschweren!

Elefanten im Sommerurlaub

Elefanten im Sommerurlaub

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afrikanische eiszapfen

Tag 13. Wir haben Urlaub – das kann man sich bei dieser Reise nicht oft genug einflüstern. Morgens halb sechs sitzen wir in einem offenen Allradfahrzeug. „Game Drive“ heißt das fakultative Event für heute, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wer will schon ausschlafen?! Vor allem im Urlaub – pah. Nach etwa 20-minütigem Fahrtwind, der einem die Gesichtszüge lähmt, passieren wir ein Tor mit der Aufschrift „Chobe National Park“. Es ist der tierische Laufsteg vom Vortag, den wir nun nicht vom Wasser aus begutachten, sondern diesmal fahren wir direkt hindurch. Unser Ziel? Dasselbe wie immer: Tiere sehen!

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mit bummelboot ins abendrot

Tag 12. Wir verbringen den halben Tag im Bus und erreichen am Nachmittag Kasane am Chobe River. Die Reisebeschreibung für den Tag verrät: „Mit dem Speedboat brausen wir mit Blick auf den Nationalpark über den Chobe River. Am Ufer drängelt sich eine Elefantenherde, bis es zu eng wird und einige von ihnen auf die andere Flussseite schwimmen. Hoffentlich rammen sie uns nicht! Gleich darauf ziehen Augen, die in der Sonne blinzeln, unsere Aufmerksamkeit auf sich: Hippos vergnügen sich mit der ganzen Familie im Wasser.“ Haha, unser Speedboat hat eher die Geschwindigkeit eines Rollators! Wir brausen also nicht über den Chobe, sondern tuckern im Spielstraßen-Tempo gemächlich dahin. Allerdings stehen die angekündigten Tiere wie bestellt auf ihrem Posten!!

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fango im okavango

Tag 10. Die erste Busch-Nacht haben wir unverletzt überstanden. Keines unserer Zelte ist nachts von einem Elefanten platt gelatscht und keiner der nächtlichen Toilettengänger bzw. Erdloch-Geschäftemacher von einem Wildtier überrascht oder angeknabbert worden. Noch vor Sonnenaufgang brechen wir zu einem ausgedehnten bush walk auf – ohne Frühstück im Magen. Das einzige, das wir uns einverleiben können, sind Instant Kaffee und harte Kekse. Auf den Okavango-Kaffee verzichte ich, der Keks verschwindet als Not-Ration in meiner Hosentasche. Eine weise Entscheidung.

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bush walk ohne bush talk

Nach sagenhaften drei Stunden Freizeit sind wir regelrecht erleichtert, als wir wieder beschäftigt und bespaßt werden: Unsere erste Busch-Wanderung steht an – mit dem Ziel, wilde Tiere aufzuspüren. Damit das gelingt, werden wir in vier Grüppchen eingeteilt, mit jeweils einem Ortskundigen ausgestattet und mit den Spielregeln vertraut gemacht.

  1. Touristenhaut wird in Tarnfarben gehüllt. Wer knallrot trägt, darf sich umziehen.
  2. Still sein, es wird LEISE durch den Busch geschlichen.
  3. Es wird brav im Gänsemarsch gelaufen, nicht wild durcheinander. So sind wir für Tiere nur „Eins“ statt „Viele“.
  4. Alles hört auf die Kommandos des Gruppenführers.

Alles klar. Die Gruppen strömen in alle Richtungen aus. Mit einem simplen Wanderstock bewaffnet spaziert der Führer eines Touristenrudels, nennen wir ihn „Guide“, vornweg, wir Camping-Urlauber marschieren gespannt hinterher.

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