freefall tower: aaaaaah!

Lange habe ich eine Blog-Pause eingelegt, aber ein Erlebnis vom letzten Wochenende verlangt danach, verbal nachgestellt zu werden. Es ist kein Trauma, nein, es ist eine Erfahrung. Ich reise gedanklich zurück in den Prater nach Wien. Hier steht unter anderem das welthöchste Kettenkarussell – immer eine Runde wert. Schnell ist der Chip gekauft, schnell sitze ich in dem vertrauten kleinen Sesselchen mit dem klappernden Bügel. Und wenige Sekunden später dreht sich alles im Kreis. Es ist toll, sich in 117 Metern Höhe den Wind um die Nase wehen zu lassen. Die Aussicht ist fantastisch – zumindest wenn einem nicht die ganze Zeit die Haare quer durchs Gesicht fliegen. Es kribbelt leicht im Magen. Dieses Karussell ist toll. Man fühlt sich wieder wie ein Kind, nur mutiger.

Mut. Mut ist das Stichwort für diesen Tag. Am „Freefall Tower“ bleibt mein Schwesterchen – nennen wir sie Wien entsprechend einfach „Sissi“ – gebannt stehen. Ein Strahlen in ihrem Gesicht. Meines fällt vor Schreck zusammen. Bitte nicht! Niemals. Auf keinen Fall steige ich in dieses Ding. Achtzig Meter hoch. Nein. Fallschirmspringen aus 4.000 Metern ist okay, da hab ich wenigstens einen Schirm, aber diese rasante Kiste? Nicht mit mir. Allein beim Zusehen wird mir schlecht. Ich reiche Sissi großzügig fünf Euro, damit sie einsteigen kann. Ich halte gerne ihre Jacke, ich mache Fotos von ihr, gar kein Problem. Alleine möchte sie nicht. Wenn, dann nur mit mir. Mit mir? Niemals. Nein, nein und nochmals nein. Wie festgewurzelt stehen wir am Tower – bis mich der „Bitte bitte bitte“-Blick der kleinen Sissi erweicht.

Weiterlesen

Advertisements

naturhistorisches museum wien

Zugegeben, ich bin nicht wirklich ein Museumstyp, aber das Naturhistorische Museum in Wien ist eines der Museen, das ich unbedingt sehen wollte und eines der schönsten, das ich je gesehen habe. Mit seinen sagenhaften 30 Millionen Sammlungsobjekten ist es eines der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Museen weltweit und eines der größten Museen in ganz Österreich. Hier findet man alles, das man sich an Tieren vorstellen kann – alles. Auch Tiere, die man gar nicht sehen will. Ich sag nur: Spinnen. Iiiieh!

Schon von außen ist das Naturhistorische Museum ein wahres Prachtstück.

Naturhistorisches Museum Wien

Naturhistorisches Museum Wien

Weiterlesen

wanderung zum hermannskogel

Er ist seit dem Jahr 1355 weltbekannt. Sein Name? Hermannskogel. Menschen liegen ihm zu Füßen. Mit seinen sagenhaften 542 Metern ist er der höchste Berg Wiens! Und natürlich habe ich mir zum Ziel gesetzt, diesen gigantischen Riesen zu erklimmen. Die Tour startet bei Wind im nebulösen Grau der Weinberge.

Der Weg zum Hermannskogel führt durch neblige Weinberge.

Der Weg zum Hermannskogel führt durch neblige Weinberge.

vDer Weg zum Hermannskogel führt durch neblige Weinberge.

Der Weg zum Hermannskogel führt durch neblige Weinberge.

Weiterlesen

weihnachtliches wien

Wenn man derzeit durch Wien flaniert, geht einem schnell ein Licht auf: Bald ist Weihnachten. Überall leuchtet und funkelt es. Grund genug für ein paar Schnappschüsse…

Weihnachtsbeleuchtung in Wien: Rotenturmstraße, 1. Bezirk Innere Stadt

Weihnachtsbeleuchtung in Wien: Rotenturmstraße, 1. Bezirk Innere Stadt

Weihnachtsbeleuchtung in Wien: Kärntner Straße, 1. Bezirk Innere Stadt

Weihnachtsbeleuchtung in Wien: Kärntner Straße, 1. Bezirk Innere Stadt

Weiterlesen

thees uhlmann @ wien

Er ist der Bruce Springsteen von Deutschland, sagt er. Er fühlt sich wie The Killers in Las Vegas, sagt er. Zurecht, denke ich mir, als ich das Konzert von Thees Uhlmann in der Arena Wien verfolge. Bei Folklore Nullelf, einem Mini-Festival in Wiesbaden vor zwei Jahren, habe ich ihn auf der Bühne erlebt, das war ganz nett. In der Centralstation in Darmstadt habe ich seine Show gesehen, die war ganz unterhaltsam. Aber was er jetzt in Wien abliefert?! Ich muss zugeben, ich bin baff. Großes Kino!

Thees Uhlmann in Wien

Thees Uhlmann in Wien

Weiterlesen

friska viljor @ wien

Heiliges Blech, irgendwie haben es mir die skandinavischen Musiker angetan. Nach dem traurigen Abgang meiner Lieblings-Norweger Kaizers Orchestra tauchen nun Schweden am Konzerthimmel auf: Friska Viljor. Als die Herren am 3. November 2013 die Bühne im WUK in Wien betreten, sieht man erst mal nur Haare! Und genauso unkonventionell wie die Optik der Band sind auch ihre Stimmen. Innerhalb von wenigen Sekunden weiß ich: Das Konzert wird der Hammer!

Kleine Hörprobe gefällig? „Shotgun Sister“ und ein Häppchen von „Wohlwill“ schneidet mein Handy mit, während meine Füße fröhlich vor sich hin tanzen.

Weiterlesen